Wohngemeinschaften und betreute Arbeit
1.1.Purwsuren 14 und Purwotschir 13
Purwsuren 14 und Purwotschir 13 sind Geschwister. Sie leben in Scharhad. Ihr Mutter ist schon vor einigen Jahren gestorben. Der Vater ist Alkoholiker und kommt oft betrunken nach Hause. Manchmal stehen die Kinder abends vor dem Ger und getrauen sich nicht hinein zu gehen, weil der Vater innen tobt. In der Nacht sitzen sie oft wach im Bett aus Angst was als nächstes passieren wird. Auch andere Kinder von der Strasse gehen hier aus und ein, oft haben sie nichts zu essen, weil der Vater das Geld, das er beim Müllsammeln verdient gleich wieder vertrinkt. Die Familie ist in Scharhad bekannt für Gewalt und Chaos. Wir haben diese Familie kennen gelernt und wollen den Kindern helfen. Denn Jesus hat diese Kinder nicht vergessen. Sein Herz schlegt voll Liebe für sie und Seine Liebe ist es, die Licht in ihre Finsternis bringt.
Zur Zeit haben wir vier familiär gestaltete Wohngruppen mit insgesammt 26 Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen, die hier durch Gottes Kraft ein neues Leben beginnen konnten. Aber es gibt noch so viel mehr Kinder auf der Straße, in den Kanälen, auf dem Markt.... wie Purwsuren und Purwotschir.
1.2 Bajermaa
Seit ihrem achten Lebensjahr hat Bajermaa kein Zuhause mehr. Ihre Eltern trennten sich und keiner war bereit das Mädchen aufzunehmen, also wurde sie in ein Kinderheim gabracht. 100 Kinder im in jeden Alter, Gewalt und Alkohol ist an der Tagesordnung. Nach zwei Jahren hatte sie genug und versucht nun sich auf der Straße alleine durch zu schlagen. Zeitweise lebte sie mit Prostituierten, in Kinderbanden und hatte machmal auch Kontakt zu ihrem Vater, der mittlerweile Alkoholiker geworden war. Bei einer Essensverteilaktion hörte sie von Jesus und kam in Kontakt mit Christen, die sie vorübergehend bei sich aufnahmen. Von dort kam sie in wieder in ein Heim und landete wenig später wieder auf der Straße, aber was sie mit Jesus erlebt hatte konnte sie nicht vergessen. Sie versuchte mehere Jahre sich durch zu kämpfen und kam immer wieder an den Punkt : „wenn ich nicht mit Jesus gehe, geht mein Leben nur bergab“. Und immer wieder gab Gott ihr Gnade und Hilfe durch Christen. Nun ist Bajermaa 18 Jahre alt und wohnt seit 2 Monaten in der Turm-WG. Vieles gibt es aus ihrem Leben auf zu arbeiten und nach zu holen, aber sie ist bereit diesen weg zu gehen, weil sie weiß, dass nur Jesus ihr Leben verändern kann.
